Dackellähmung
Die neunjährige steriliserte Dackelhündin "Poyppet" wurde mit einer Dackellähmung 4. Grad, das heißt vollständige Hinterhandlähmung mit Fischrobbenstellung mit erhaltener tiefer Schmerzleitung, vorgestellt.
Nativröntgenologisch ist eine Verengung des Zwischenwirbelraumes L2/3 angedeutet.
Das Myelogramm zeigt eine extradurale Läison L2/3.
In diesem Fall handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall (intervertebrale Diskusextrusion vom Typ Hansen 1).
Auf der ventro-dorsalen Aufnahme ist eine bessere zirkumferente Lokalisation möglich.
In diesem Fall ventral und rechts.
Der chirurgische Eingriff wurde daher an dieser Stelle durchgeführt.
Bei der Operation (Hemilaminectomie rechts L2/3) wurden die vorgefallenen Bandscheibenmassen aus dem Wirbelkanal entfernt und das Rückenmark somit druckentlastet.
Die Hündin wurde am folgenden Tag in häusliche Pflege entlassen.
Weiterer Verlauf:
Die neurologische Funktion verbesserte sich rasch. Beim Nähte entfernen 18 Tage nach der Operation konnte die Hündin bereits normal gehen.


