
- postoperative Röntgenaufnahme nach TPLO
Ruptur des vorderen Kreuzbandes beim Hund
Das Kniegelenk wird beim Hund durch das innere und äußere Seitenband, vorderes und hinteres Kreuzband sowie die Menisken stabilisiert.
In der Tierklinik Landegg ist die teilweise oder vollständige Ruptur des vorderen Kreuzbandes die am häufigsten vorgestellte orthopädische Verletzung. Duch die Instabilität kommt es praktisch immer zur Entwicklung von Arthrosen (Knorpelschäden, irreversible Abnützungserscheinungen) im Gelenk. Wir behandeln seit 1999 die partielle und vollständige vordere Kreuzbandruptur mit einer in den USA entwickelten Umstellungsosteotomie, der TPLO (tibia plateau leveling osteotomy). Mit dieser Technik werden die Kräfte die auf das vordere Kreuzband wirken neutralisiert. Die Regel ist die Wiedererlangung der vollen Funktion des Kniegelenkes.
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- hochgradige HD bei einem 8 Monate alten Golden Retriever
Hüftgelenksdysplasie
Diese Entwicklungsstörung des Hüfgelenkes führt vor allem bei großen Hunderassen zu einer Inkongruenz und Instabilität mit folgender Arthroseentwicklung im Hüftgelenk.
Wesentlich ist die Frühdiagnostik, die wir bereits ab dem Alter von 16 Wochen durchführen. Dabei werden die Hüftgelenke in Sedierung klinisch-orthopädisch, durch digitales Röntgen und Computertomographie (CT) untersucht.
Bei Patienten mit manifester HD empfehlen wir in diesem Alter eine JPS (juvenile pubische Symphysiodese). Bei diesem minimal invasiven Eingriff wird der Wachstumsknorpel im Bereich des vorderen Teiles der Beckensynmphyse radiochirurgisch zerstört. Die Folge ist ein relativ vermehrtes Wachstum im dorsalen Pfannenbereich und damit eine Vertiefung der Hüftgelenkspfanne mit dem Effekt einer beidseitigen Pfannenschwenkung.
Bei Tieren ab einem Alter von 4 Monaten kann dieser Effekt nur mehr durch Pfannenschwenkung (2- oder 3-fach Beckenosteotomie mit axialer Pfannenschwenkung) erreicht werden. Diesen technisch aufwendigen Eingriff führen wir seit 1993 mit sehr guten Erfahrungen und Ergebnissen durch.

- arthroskopische Ellbogenoperation
Ellbogengelenksdysplasie (ED)
Ellenbogengelenksdysplasie (ED)
Die Ellenbogengelenksdysplasie ist eine wachstumsbedingte Erkrankung des Ellenbogengelenkes, die vor allem bei großen Hunderassen auftritt. Sie besteht aus einer oder mehreren der folgenden Gelenkserkrankungen:
abgebrochener Kronfortsatz der Elle (frakturierter Processus coronoideus (FCP)
isolierter Processus anconaeus der Elle (IPA)
lösgelöste Knorpelschuppe des inneren Rollkammes des Oberarmknochens (OCD, Osteochondrosis dissecans)
In den ersten beiden Fällen nimmt man an, dass ein ungleiches Längenwachstum zwischen Elle und Speiche für die Erkrankung verantwortlich ist.
Die Diagnose und Behandlung der ED ist seit vielen Jahren ein Spezialgebiet der Tierklinik Landegg. Neben der klinischen Untersuchung und digitalenRöntgenbildern hat sich die Computertomographie als ein wichtiges Hilfsmittel etabliert. Sie erlaubt uns, auch kleine abgebrochene Knochenstückchen einwandfrei zu erkennen und den Gesamtzustand des Gelenkes besser beurteilen zu können. Eine eventuelle Operation kann auf diese Weise sinnvoll geplant und der Besitzer über Prognosen für den Patienten detaillierter informiert werden.
Wir führen diese Operationen minimal invasiv arthroskopisch (Schlüssellochchirurgie) durch. Eine 3 Clip Kamera der letzten Generation, die speziell für die Endoskopie entwickelt wurde, ermöglicht eine hochauflösende, stark vergrößerte Darstellung des Gelenkes. Mit speziellen Instrumenten und einem modernen Arthroskopie-Fräser (Shaver) können wir durch zwei winzige Öffnungen Knochen-/Knorpelfragmente entfernen. Diese Operationstechnik ist für den Patienten im Anschluss weniger schmerzhaft, die Heilungsdauer wird verkürzt und die Ergebnisse sind besser als bei der konventionellen Chirurgie am offenen Gelenk.
Radius Ulna Fraktur bei junger Rottweiler Hündin
"Nora" ein 5 Monate alter weiblicher Rottweiler
Vorbericht:
wurde vor einer Stunde vom Auto angefahren, hat sich überschlagen, einmal erbrochen, knapp vor dem Unfall gefressen beide Vorderextremitäten geschwollen.
Sprung aus dem Parkhaus
15 Monate alte Malinois Hündin, 19kg "Rhea"
Vorbericht:
Laut Besitzerangabe sprang die Hündin aus dem 2. Stock des Parkhaus in Wr. Neustadt über eine 1,5 Meter hohe Mauer und "segelte" anschließend 12,5 Meter in die Tiefe.
Beckenfraktur
"Benny", 14 Monate, kastrierter Europäisch Kurzhaar Kater, 4,2kg
Diagnose:
rechts segmentale Beckenfraktur
- Luxation der Art. sacroiliaca, Fraktur des Os pubis und Tuber ischii.
Oberschenkelfraktur
"Mucki" 4 Monate, weiblich, EKH-Katze, 1,9kg
Vorbericht:
gestern Verletzung in der Wohnung
Künstliches Hüftgelenk
5J, m, Deutscher Schäferhund, 36kg "Rocco"
Anamnese
Zuweisung von Kollege Poppe, wurde mit nichtsteroidalen Antiphlogistika behandelt. Lahmheit hinten links, besonders nach dem Aufstehen und nach längerer Belastung, Rotationsschmerz im linken Hüftgelenk, linkes Hüftgelenk Extension/Flexion 100°
Beckenfraktur und Hüftluxation Katze
"Felix" ist ein 4 Jahre alter Europäisch Kurzhaar Kater, kastriert, 5,1kg
Vorbericht: Autounfall 3 Jahre nach einer Bissverletzung (Hauttransplantation)
Frakturbehandlung
"Puppi", eine 5-jährige Mischlingshündin wurde von Dr. Kampichler aus Gloggnitz nach einem Autounfall zugewiesen.
Komplizierter Oberschenkelbruch
Hüftgelenk
"Jessy", eine 7 Monate alte Golden-Retriever Hündin (25 kg) wurde mit einer beidseitigen hochgradigen Hüftgelenksdysplasie zugewiesen.
Storch
Am 19.Juni wurde von Mitarbeitern des Storchenverein Rust ein Weisstorch mit einer Fraktur des Unterschenkels vorgestellt.
Tibia Fraktur
"Mausi" ist eine sieben Monate alte weibliche Europäische Kurzhaar Katze mit einem Körpergewicht von 2,2 kg.
Sie war im Freien unterwegs und wurde mit einer Lahmheit 4. Grad der rechten Hinterextremität vorgestellt.
Arthrodese
"Cora", eine 5-jährige sterilisierte Deutsch-Kurzhaard Hündin (35 kg) wurde mit einer Hyperextensionsverletzung des rechten Carpalgelenkes zugewiesen.












